
Bringen wir den Kindern bei, negative Gedanken neu zu formulieren und positive Selbstgespräche zu führen. Helfen wir ihnen, selbstkritische oder pessimistische Gedanken durch konstruktivere und ermutigende Gedanken zu ersetzen und so eine positive Einstellung zu fördern. Dabei ist zu beachten, dass negative Gedanken völlig normal sind und ihre Berechtigung haben.
Die folgenden exemplarischen Beispiele von Eltern-Kind Interaktionen versuchen dieses Konzept der positiven Selbstgespräche zu veranschaulichen:
Beispiel für jüngere Kinder:
Ein Elternteil stellt fest, dass ihr Kind sich oft entmutigt fühlt, wenn es mit seinen Schulaufgaben konfrontiert wird. Der Elternteil setzt sich mit dem Kind zusammen und sagt: „Wenn du dich frustriert fühlst oder denkst, dass du etwas nicht schaffst, lass uns einen anderen Ansatz versuchen. Anstatt zu sagen: ‚Ich kann das nicht gut‘, können wir sagen: ‚Ich kann es weiter versuchen, und ich werde besser werden. Lass uns üben, negative Gedanken positiver umformulieren.“
Der Elternteil leitet dem Kind an, seine Selbstgespräche zu überdenken, und ermutigt es, seine Bemühungen und Fortschritte anzuerkennen, wodurch eine positive Einstellung gefördert wird, die sein Selbstvertrauen und seine Widerstandsfähigkeit stärkt.
Beispiel für ältere Kinder:
Ein Elternteil beobachtet, dass sein Kind oft selbstkritisch denkt, wenn er beim Sport Rückschläge erlebt. Der Elternteil erkennt, wie wichtig positive Selbstgespräche sind, und führt ein Gespräch mit dem Kind: „Wenn du einen Fehler machst oder enttäuscht bist, sollten wir unsere Selbstgespräche ändern. Anstatt zu sagen: ‚Ich kann das nicht‘, können wir sagen: ‚Aus Fehlern lerne ich, und mit Übung werde ich besser‘. Wir sollten uns darin üben, positive Worte zu benutzen, um uns selbst zu ermutigen.“
Der Elternteil lebt dem Kind positive Selbstgespräche vor und hilft ihm, eine konstruktivere und optimistischere Haltung einzunehmen, die sein Selbstvertrauen und seine Widerstandskraft stärken kann.
Durch die Übung von positiven Selbstgespräche mit Kindern können sie ihre emotionale Selbstkontrolle fördern. Sie können durch das Umformulieren von negativen Gedanken sich von dem Gefühl des Feststeckens lösen und effektiver mit ihren starken Emotionen umgehen.
Was du noch umsetzen kannst
Hier findest du weitere exemplarische Eltern-Kind Interaktionen, wie du die emotionale Selbstkontrolle deiner Kinder fördern kannst:
- Tiefatmungsübungen und Entspannungstechniken mit Kindern
- Problemlösungsfähigkeiten Kindern beibringen
Was sind deine Erfahrungen? Fallen dir weitere Beispiele ein? Schreibe es mir in die Kommentare. Ich freue mich.
